BARBARA ALBERT - Kurzbio

Barbara Albert wurde 1970 in Wien geboren. Sie studierte zunächst Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik bevor sie 1991 mit dem Regie- und Drehbuchstudium an der Wiener Filmakademie begann. Sie arbeitete als Regie- und Schnittassistentin und spielte als Schauspielerin unter anderem in "Memory of the Unknown" (Regie: Natalie Alonso Casale) und "Crash Test Dummies" (Regie: Jörg Kalt) mit. Ihren international erfolgreichen Kurzfilmen folgte der erste Langspielfilm "Nordrand", der 1999 bei den Filmfestspielen in Venedig gezeigt wurde. Nina Proll gewann den Marcello Mastroianni-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Im selben Jahr gründete Barbara Albert gemeinsam mit Martin Gschlacht, Jessica Hausner und Antonin Svoboda die Produktionsfirma coop99. Barbara Albert fungierte als Co-Autorin bei "Grbavica" (Goldener Bär bei der Berlinale 2006), "Slumming" (im Wettbewerb der Berlinale 2006), "Das Fräulein" (Goldener Leopard in Locarno 2006) und "Struggle" (Cannes 2003). Außerdem schrieb sie das Drehbuch zum Spielfilm "Auswege" (Regie: Nina Kusturica, Berlinale 2004, Perspektiven des jungen Films). Als Produzentin war Barbara Albert mitverantwortlich für "Darwin's Nightmare" (Hubert Sauper), "Die fetten Jahre sind vorbei" (Hans Weingartner) und "Schläfer" (Benjamin Heisenberg).

Daneben war (und ist) sie als Gastprofessorin und Lektorin an mehreren Hochschulen in Österreich und Deutschland tätig (Wiener Filmakademie, ifs Köln, KHM Karlsruhe, FH St. Pölten). 2007 wurde ihr Sohn Tristan Sunny geboren, seit 2010 lebt sie in Berlin.