Daniela Sea

Die US-Amerikanerin Daniela Sea arbeitet als Schauspielerin, Filmemacherin und Künstlerin im Film-, Performance- und Musikbereich. Einige Jahre verbrachte sie auf Reisen durch West- und Osteuropa und durch Asien. Die Erfahrungen auf dieser Wanderschaft haben ihr Verhältnis zum Leben und zu ihrer Arbeit stark beeinflusst. Mit 16 Jahren verließ sie die USA das erste Mal, um andere Lebensformen zu erforschen. Die darauffolgenden Jahre haben sie - neben vielen anderen Stationen - wie die Figur "Silver" nach Polen geführt, aber auch ein halbes Jahr lang nach Indien, wo sie sich in der Zeit als Mann ausgegeben hat.

Zurück in den USA hat sie versucht, die Grätsche zwischen Bildender Kunst, Independent Music und Schauspiel zu schaffen, um ihr exzentrisches Leben letztlich auf die Leinwand zu bringen. Bahnbrechend war ihre Rolle als "Max" in der Fernsehserie "The L Word" (Showtime). Außerdem war sie in John Cameron Mitchells "Shortbus" und in Jamie Babbit's "Itty Bitty Titty Committee", Amie Siegel's "Black Moon" und Erika Vogts "Geometric Persecution" zu sehen.

Als Regisseurin debütierte sie mit dem Experimentalfilm "Stick, Stick, Stuck" mit Dawn Kasper und Eden Batki. Derzeit arbeitet sie an einem Langspielfilm und einem Dokumentarfilmprojekt.

Ihre Zusammenarbeit mit dem Musiker Will Schwartz ("Imperial Teen", "Hey Willpower") lässt sie in Gallerien, Theatern und Museen in Los Angeles auftreten.

Das Stück "beach, a.k.a. untitled", in dem sie die Migrations- und Genderbewegung mittels Sound, Film und Live Performance erforscht, hat sie nicht nur geschrieben, sondern spielt darin auch selbst die Hauptrolle.